Lebensmittelhandwerk

Schluss mit dem Preisvergleich gegen den Discounter.
Bauen Sie eine Premium-Manufaktur mit B2B-Standbein auf.

Wir arbeiten mit Inhaberinnen und Inhabern handwerklicher Baeckereien und Feinkostgeschaefte mit einem Jahresumsatz von 400.000 EUR bis 5 Mio. EUR im DACH-Raum, die sich nicht mehr ueber den Brezelpreis mit Aldi und Backshops vergleichen lassen wollen. Unsere zwoelfmonatige Begleitung fuehrt zu klarer Premium-Positionierung, B2B-Belieferung von Gastronomie und Hotellerie, und einer Inhaberschaft, die nicht mehr um 3 Uhr nachts am Ofen steht.

Branchenrealität

8 Muster, die wir in über 70% der Baeckereien und Feinkost sehen

85%
Häufigkeit

Reines B2C-Thekengeschaeft - Umsatz haengt an Laufkundschaft

Ursache: 100 Prozent des Umsatzes kommt aus der Theke. Wetterabhaengig, ferienabhaengig, fussgaengerfrequenzabhaengig. Kein zweites Standbein.

Was wir tun: Aufbau eines B2B-Belieferungsstroms: Hotellerie, Gastronomie, Cafes, Catering. Ziel: 25 bis 35 Prozent B2B-Umsatzanteil in zwoelf Monaten. Planbare wiederkehrende Lieferauftraege.

80%
Häufigkeit

Preise seit 2021 nur um Inflation angepasst - Roh- und Energiekosten sind um 40 Prozent gestiegen

Ursache: Inhaberschaft fuerchtet Kundenverlust. Verglich wird mit dem Backshop neben der S-Bahn. Margenrechnung pro Artikel fehlt.

Was wir tun: Vollkostenrechnung pro Artikel (Mehl, Butter, Eier, Energie, Lohn, Miete). Premium-Linie (Sauerteig, Bio-Mehl, Spezialitaeten) mit ueber 60 Prozent Aufschlag. Klassisches Sortiment mit 8 bis 12 Prozent Preisanpassung jaehrlich.

75%
Häufigkeit

Sortiment mit ueber 80 Artikeln - die Haelfte ist margenseitig defizitaer

Ursache: Inhaberschaft will alles anbieten. Backplan ist gewachsen. Restposten werden taeglich vernichtet. Retoure ueber 15 Prozent.

Was wir tun: Profitabilitaetsanalyse aller Artikel. Die unteren 30 Prozent streichen. Fokus auf 25 bis 40 margenstarke Artikel. Retoure unter 8 Prozent. Restposten als Tafel-Spende fuer Steuervorteil und Reputation.

85%
Häufigkeit

Inhaberin oder Inhaber steht selbst ab 3 Uhr nachts am Ofen

Ursache: Kein zweiter Meister, kein klar dokumentiertes Rezeptbuch, keine Vertretungsregelung. Urlaub heisst Betriebsstillstand.

Was wir tun: Zweiter Baeckermeister oder Konditormeister eingestellt und eingearbeitet. Rezeptbuch dokumentiert (Gramm-genau, Bildmaterial). Inhaberzeit am Ofen sinkt innerhalb von neun Monaten auf unter 20 Stunden pro Woche.

65%
Häufigkeit

Cafe-Bereich vor der Theke wird nicht ausgenutzt - Sitzplaetze leer, Aufenthalt unter 12 Minuten

Ursache: Cafebereich ist Nebensache. Keine Karte, keine Bewirtungslogik, kein Fruehstuecksangebot. Gaeste holen Kaffee zum Mitnehmen und gehen.

Was wir tun: Cafe-Bereich neu positioniert: Fruehstueckskarte, Mittagskarte mit Suppen und Quiche, Cafe-Spezialitaeten mit Drittwellen-Roesterei-Partnerschaft. Aufenthaltsdauer auf ueber 35 Minuten. Cafe-Umsatzanteil auf ueber 25 Prozent.

80%
Häufigkeit

Keine Sichtbarkeit auf Instagram - 800 Follower, unklarer Stil

Ursache: Posts sind zufaellig, keine Strategie, keine Geschichten, keine Personen sichtbar. Konkurrenz mit Stadtmagazinen und Foodblogs verloren.

Was wir tun: Content-Plan: drei Posts pro Woche - ein Backprozess (Reels), ein Personenposting (Konditorin, Lehrling), ein Produktshot. Lokale Foodblogger einladen. Ziel: 6.000 lokale Follower und 8 bis 12 B2B-Anfragen pro Monat ueber Instagram.

70%
Häufigkeit

Personalfluktuation bei Verkaeuferinnen und Verkaeufern ueber 60 Prozent jaehrlich

Ursache: Minijob-Niveau, fruehe Schichten, keine Provision, keine Entwicklung. Verkauf wird als Aushilfsjob behandelt.

Was wir tun: Hybride Verguetung: Tarif + Verkaufsprovision auf Premium-Artikel + Trinkgeld-Pool + Bindungsbonus. Klare Stufen: Verkauf, Konditorei-Verkauf, Filialleitung. Schulung in Beratungsverkauf. Fluktuation unter 25 Prozent.

60%
Häufigkeit

Energiekosten haben sich verdoppelt - Ofen laeuft trotzdem 18 Stunden pro Tag

Ursache: Backplan ist nicht optimiert. Ofen wird leer geheizt. Keine Lastverteilung. Photovoltaik nicht geprueft. Foerdermittel der KfW oder OeKB nicht genutzt.

Was wir tun: Backplan-Optimierung mit voller Ofenauslastung pro Schub. Energie-Audit. Pruefung der Photovoltaik-Anlage. Antragstellung KfW (Deutschland), OeKB-Foerderung (Oesterreich) oder kantonale Foerderung (Schweiz). Energiekosten um 20 bis 30 Prozent senken.

Benchmarks

Die Zahlen, die wir erreichen

KPIMarktdurchschnittPlan B ZielNach 12 Monaten
B2B-Umsatzanteil0-8 %ueber 25 %18-32 %
Brutto-Marge nach Wareneinsatz55-62 %ueber 70 %64-72 %
Retourenquote (Backware unverkauft)12-18 %unter 8 %6-11 %
Cafe-Umsatzanteil am Gesamtumsatz5-15 %ueber 25 %18-30 %
Aufenthaltsdauer Cafe-Gast8-15 Minueber 35 Min25-45 Min
Personalfluktuation Verkauf50-70 %unter 25 %22-40 %
Woechentliche Ofenstunden Inhaber55-70unter 2018-30
Engagement-Modell

So sieht die Zusammenarbeit aus

  1. 01

    Monat 1: Sortiments- und Finanzanalyse

    Wir ziehen 24 Monate BWA, die Artikelstatistik je Theke, die Retourenquote pro Artikel und den realen Wareneinsatz. Wir identifizieren die ein bis zwei wirksamsten Hebel.

  2. 02

    Monate 2-3: Sortiment, Preise, Premium-Linie

    Sortiment auf die margenstarken Artikel reduziert. Premium-Linie (Sauerteig, Bio, Spezialitaeten) eingefuehrt. Preise auf marktgerechtes Niveau angepasst. Retoure-Logik mit Tafel-Spende dokumentiert.

  3. 03

    Monate 4-6: B2B-Belieferung und Cafe-Bereich

    B2B-Akquise startet: zehn bis 15 Hotel- und Gastro-Erstgespraeche. Cafe-Karte neu aufgesetzt. Fruehstueck und Mittagsangebot eingefuehrt. Erste B2B-Vertraege live.

  4. 04

    Monate 7-12: Team und Skalierung

    Zweiter Meister eingestellt und eingearbeitet. Rezeptbuch dokumentiert. Verguetungsmodell auf hybrid umgestellt. Inhaberzeit am Ofen sinkt unter 20 Stunden pro Woche. B2B-Anteil erreicht 20 bis 30 Prozent. Wir wechseln in einen quartalsweisen Rhythmus.

Häufige Fragen von Baeckereien und Feinkost-Inhabern

Fuer welche Baeckereigroesse eignet sich das?
Optimal: 400.000 EUR bis 5 Mio. EUR Jahresumsatz mit einer Hauptbackstube und ein bis fuenf Filialen. Unter 400.000 EUR sind Sie Solo-Baeckermeister - andere Beratung. Ueber 5 Mio. EUR oder mehrere Backstuben benoetigen Sie eine Produktionsleitung und einen Vertriebsleiter.
Was ist mit der HWK, Innung und der Meisterpflicht?+
Wir arbeiten ausschliesslich mit eingetragenen Baeckerei- und Konditoreibetrieben (Meisterbrief der Inhaberschaft, HWK-Mitgliedschaft oder Baecker-Innungsmitgliedschaft). HACCP, Hygiene-Vorgaben des LMSVG (Oesterreich), des LFGB (Deutschland) und des BGes (Schweiz) werden respektiert. Wir liefern keine Lebensmittelrechtsberatung - wir vermitteln zugelassene Fachpersonen.
Unsere Kundschaft ist preissensibel - die zahlen keinen Premium-Aufschlag+
Haeufige Annahme. In jeder DACH-Region zahlt ein Anteil von 20 bis 35 Prozent der Stammkundschaft fuer Premium-Sauerteig, Bio-Mehl und Spezialitaeten 60 bis 100 Prozent mehr. Die Premium-Linie ist kein Ersatz fuer das klassische Sortiment - sie ist eine zusaetzliche Schicht fuer eine andere Zielgruppe.
Wie funktioniert der B2B-Aufbau konkret?+
Schritt 1: Liste aller Hotels, Restaurants und Cafes im Umkreis von 8 km. Schritt 2: Belieferungsprobepaket fuer zehn bis 15 Schluesselkunden. Schritt 3: Wochen-Liefervertrag mit fixem Sortiment und Mindestabnahme. Schritt 4: Skalierung auf 25 bis 40 B2B-Kunden. Marge im B2B ist mit 35 bis 45 Prozent niedriger als B2C, aber planbarer und volumenstaerker.
Was ist mit Lieferdiensten wie Wolt, Lieferando oder Foodora?+
Wir empfehlen Plattform-Lieferung nur als Zusatzkanal mit klarem Aufschlag auf den Listenpreis (Plattformprovision deckt sich sonst nicht). Eigener Lieferdienst fuer Kataring und B2B ist sinnvoll. Pure Plattform-Abhaengigkeit zerstoert die Marge.
Wer fuehrt die Arbeit aus?+
Ligal Frish und Eitan Eshtemaker. Die Mitgruender. Keine Junior-Berater.
Wie ist die Honorarstruktur?+
Diagnose: 1.400 EUR einmalig. Advisor: 3.200 EUR pro Monat (die meisten Baeckereien). Partner: ab 7.900 EUR pro Monat (Mehrfilial-Betriebe oder schnelles Wachstum).
Arbeiten Sie auch mit reinen Feinkostgeschaeften und Delikatessenlaeden ohne Backstube?+
Ja. Die Methodik passt fuer Feinkost, Delikatessen, Kaesefachgeschaefte, Schokolaterien und Spezialitaetenlaeden. B2B-Belieferung, Premium-Positionierung und Cafe-Bereich sind branchenuebergreifend wirksam. Wir passen das Sortimentskonzept an Ihren Schwerpunkt an.

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